woher kommt die Pinsa?

 Das weiß niemand so genau. Der Sage nach ist sie uralt. Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. beschrieb sie der lateinische Dichter Virgil. Er erzählte, dass Äneas, der Stammvater Roms, dieses Gericht immer dann aß, wenn er nach Latium kam. So hieß in der Antike die Gegend um Rom. In Latium war die Pinsa nicht nur ein beliebtes Gericht, sondern auch eine Opfergabe für die Götter. 

Nach Virgil wird es still um die Pinsa und sie gerät für viele Jahrhunderte in Vergessenheit, Bis der römische Unternehmer Corrado Di Marco in den 1980er Jahren dieses uralte Rezept wiederentdeckte. Er experimentierte so lange mit den Zutaten, bis der Teig perfekt war und unserer modernen Ernährungsweise entsprach.

 So wurde aus diesem antiken Rezept ein trendiges und kulinarisches Gericht, das auf die Tische vieler italienischer Restaurants zurückgekehrt ist.


Was macht die Pinsa Romana so besonders?

Pinsa kommt aus dem Lateinischen (pinsere) und heißt so viel wie mahlen oder zerstoßen. Ihr Teig besteht aus einer Mischung aus Weizenmehl, Reismehl und Sojamehl, dazu kommt Sauerteig, Olivenöl, Salz – und ganz viel Wasser. Das Sojamehl sorgt für die Festigkeit, das Reismehl für die Knusprigkeit, der Sauerteig für die Bekömmlichkeit und das Wasser dafür, dass sie innen so schön luftig ist. 

Doch die Pinsa hat noch viele andere Vorteile: Sie hat einen hohen Nährwert und enthält gleichzeitig nur wenig komplexe Kohlenhydrate und wenig Fett – und wenn, dann ausschließlich hochwertiges Olivenöl.